Stress
Als Antwort auf besondere Herausforderungen befähigt die Stressreaktion des Körpers zu höherer Leistung, mehr Kreativität und größerer Wachheit. Wird gelegentlicher Stress jedoch zu Dauerstress, werden Körper und Psyche beeinträchtigt und das körpereigene Energiefeld geschwächt. Symptome können sich zeigen, häufig in Form von Verspannungen, Schlafproblemen, Schmerzen oder Herz- und Atembeschwerden. Negative Gefühle wie Angst, Trauer oder Sorgen können genauso Körperstress auslösen wie Arbeitsüberlastung oder Leistungsdruck. Gut mit Stress umzugehen heißt, gut auf den eigenen Körper zu hören und immer wieder die Balance zwischen Anspannung und Entspannung zu finden.
Die craniosacrale Arbeit hilft dabei, sich und seine Bedürfnisse besser wahrzunehmen, und sie unterstützt die Anpassungsfähigkeit des Nervensystems. Es gelingt wieder besser, in die Entspannung zu kommen und “abzuschalten”. Die Craniosacraltherapie unterstützt in wirksamer Weise die Behandlung stressbedingter Symptome und Krankheiten.
Trauma
Wo Situationen als lebensbedrohlich empfunden werden, stellt der Körper Energie für eine Selbstschutzreaktion bereit. Im günstigen Fall gelingt es, diese Energie zu nutzen und das Ereignis abzuwenden. Im ungünstigen Fall werden wir von dem Ereignis überwältigt. Die Selbstschutzreaktion bleibt stecken, die bereitgestellte Energie kann sich nicht abbauen und zirkuliert weiterhin im Nervensystem. Dieser Zustand wird als Trauma bezeichnet und kann zu körperlichen Beschwerden führen (z. B. erhöhte Nervosität, Stress, Schlafprobleme u.a.). Ob ein Ereignis für eine Person traumatisierend ist oder nicht, ist individuell und hängt u. a. von deren Resilienz ab. Besonders ungünstig sind kindheitliche Traumata, da sie die persönliche Entwicklung beeinträchtigen. Auch scheinbar harmlose Geschehnisse sind für Kinderaugen manchmal extrem dramatisch.
In der craniosacralen Arbeit können sich bewusste oder unbewusste Traumata zeigen und lösen. Der Körper erhält die Gelegenheit, die steckengebliebenen Selbstschutzreaktionen in kleinen Portionen zu vollenden und die nicht entladene Energie abzubauen, damit das Nervensystem wieder in seinen Grundzustand kommen kann.